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Die private Krankenversicherung



Nur wer privat Krankenversichert ist kann seine persönlichen Bedürfnisse in der Gesundheitsabsicherung decken. Die Voraussetzung für eine private Krankenversicherung haben Selbständige und Freiberufler, sowie Beamte und Arbeitnehmer die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen. Die sogenannte JAEG liegt in diesem Jahr bei 4125,00 Euro monatlich oder 49500 Euro im Jahr. Um in eine private Krankenversicherung zu wechseln muss ein Arbeitnehmer diese Grenze überschreiten. Angestellte die unter dieser Grenze liegen müssen gesetzlich Krankenversichert bleiben. 

Die Krankenvollversicherung in der private Krankenversicherung ist die wichtigste Versicherungsart. Sie übernimmt im tariflich vereinbarten Umfang die Kosten der Behandlung von Krankheiten, Unfällen und Entbindungen. Dabei handelt es sich im ambulanten Bereich um ärztliche Beratungen, Besuche, Untersuchungen, Hausbesuche des Arztes, Medikamente ( Heil- und Hilfsmittel ) und Früherkennung von Krankheiten. Im zahnärztlichen Bereich handelt es sich um die Zahnbehandlung, den Zahnersatz und die Kieferorthopädie.
Und im stationären Bereich handelt es sich um die freie Wahl des Krankenhauses, die Wahl des Arztes und die Unterbringung im Mehrbettzimmer oder nach Wahl im Ein- oder Zweibettzimmer. 
Der private Krankenversicherungsschutz gilt grundsätzlich europaweit, außerhalb Europas mindestens bis zu einem Monat. Bei längeren Aufenthalten kann die Gültigkeitsdauer verlängert werden.

Den vollständigen Krankenschutz gesetzlich Versicherter im Ausland bietet nur die Auslandsreisekrankenversicherung. Um den Beitrag gering zu halten, bieten viele Krankenversicherer eine Selbstbeteiligung an. Dabei zahlt der Versicherte einen Teil seiner Gesundheitskosten selbst, bis zu der vereinbarten Höhe die vorher im Vertrag vereinbart wurde. Für den Versicherten, der selten krank ist, ist es eine gute Ersparnis, die monatlichen Beiträge verringern sich. Ob gesetzlich versichert oder privat versichert, ab 2007 ist die Krankenversicherung so wie auch die Pflegeversicherung in Deutschland zu einer Pflichtversicherung geworden.
jeder ist gesetzlich verpflichtet, sich gegen die Kosten der Krankheit und Pflegebedürftigkeit abzusichern.

Die private Pflegeversicherung trägt bis zu einem gesetzlich festgelegten Höchstbetrag die Kosten. Wer sich privat Krankenversichern möchte, muss die Pflegeversicherung auch bei dem privaten Krankenversicherer abschließen. Die Leistungen sind für alle Pflegebedürftigen gleich. Die Pflegeversicherung deckt oft nicht alle Kosten, die im Pflegefall entstehen, diese können aber mit einer Pflegezusatzversicherung abgedeckt werden. Die Krankentagegeldversicherung sichert das Einkommen während einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit. Das Krankentagegeld kann bis zum vollen Nettoeinkommen abgesichert werden. Die Krankenhauszusatzversicherung übernimmt die Kosten für privatärztliche Behandlung und eine bessere Unterbringung. Mit der Krankenhaustagegeldversicherung wird für jeden Tag, Krankenhausaufenthalt, der vorher vereinbarte Geldbetrag steuerfrei, ohne jeglichen Kostennachweis an den Versicherten überwiesen.
Die Beiträge der privaten Krankenversicherung werden nicht, wie in der gesetzlichen nach dem Einkommen, sondern nach dem Umfang der abgesicherten Leistungen, dem Gesundheitszustand, dem Eintrittsalter und dem Geschlecht berechnet. Im Alter steigt die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen, dies wird bei der Beitragsberechnung bereits einkalkuliert und dafür eine Altersrückstellung gebildet. Hierfür werden in jüngeren Jahren höhere Beiträge erhoben, als es dem Risiko entspricht, damit die Beiträge im Alter nicht enorm ansteigen. Zusätzlich wird seit 01.01.2000 ein Zuschlag auf den Beitrag, in Höhe von 10%, für alle Neuversicherten zwischen dem 21. und 60. Lebensjahr erhoben. Die Beiträge aller Tarife der privaten Krankenversicherung und Pflegeversicherung sind Vorsorgeaufwendungen und können von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Krankenhausrechnungen werden direkt mit dem Versicherer abgerechnet. Arztrechnungen werden an den Versicherer weiter gereicht, dieser erstattet den Rechnungsbetrag auf das Konto des Versicherten und erst dann zahlt der Versicherte die Rechnung.
Heil- und Hilfsmittel ( Medikamente ) werden erst von dem Versicherten vor Ort bezahlt. Die Quittungen dafür kann er dann an den Versicherer weiterleiten und erhält dann den Betrag erstattet.

                                                                                                                                 

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